Zahl der Pflegebedürftigen steigt stärker als erwartet

In Deutschland wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2060 stärker steigen als bislang angenommen. So geht die Barmer GEK in ihrem jüngsten Pflegereport davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt geschätzt 4,52 Millionen Menschen pflegebedürftig sein werden. Dies sind etwa 221.000 mehr als in den bisherigen Prognosen angenommen. Den größten Anteil werden laut Report die Männer mit 176.000 Pflegebedürftigen stellen.
Ein weiteres Ergebnis: der Anteil hochbetagter Pflegebedürftiger werde in den kommenden Jahren drastisch wachsen. So werden 60 Prozent der pflegebedürftigen Männer und 70 Prozent der pflegebedürftigen Frauen im Jahr 2060 mindestens 85 Jahre alt sein. Heute liegt der Anteil bei 30 beziehungsweise 50 Prozent. Aufgrund der drastischen Alterung der Pflegebedürftigen und ihrer steigenden Zahl sind weitere Pflegereformen vorprogrammiert.
Die Belastung für Familien von Pflegebedürftigen steigt durch die länger andauernde Pflege. Demnach sank der Anteil vollstationärer Pflege laut Barmer von 31,8 Prozent im Jahre 2005 auf 29,1 Prozent im Jahre 2013. Gleichzeitig müssten Männer wie Frauen häufiger mit Pflege rechnen. Waren 2013 noch drei Viertel der Frauen und 57 Prozent der Männer pflegebedürftig, werde sich die Dauer der Pflege laut Report in den kommenden Jahren noch ausweiten.

Was können Sie tun um dem größeren Finanzbedarf im Pflegefall zu begegnen?

Weil die Lebenserwartung stetig steigt, gibt es nicht nur eine Lücke bei der Altersvorsorge sondern auch bei der Absicherung im Pflegefall. Die gesetzlichen 10% Pflichtabgabe im Rahmen der Krankenversicherung sind ein Tropfen auf den heißen Stein in Bezug auf die tatsächlichen Kosten. Glücklicherweise gibt es inzwischen sehr gute Pflegevorsorgeprodukte mit Ansparcharakter bei denen Sie nicht nur im Pflegefall die von Ihnen gewünschten Leistungen sondern sogar Ihr Geld mit Überschüssen zurück erhalten können – dies ist eine Pflegerente mit Vermögensschutz.

Verbraucher wissen in der Regel wenig darüber, daß es  Pflegerente und Pflegetagegeld gibt und wo die Unterschiede dieser beiden Produkte liegen. Während der Beitrag für das Pflegetagegeld lebenslang gezahlt wird und die Beiträge i.d.R. steigen (wie bei der Krankenversicherung), kann eine Pflegerente gegen Einmalbeitrag oder mit abgekürzter Beitragszahldauer abgeschlossen werden sodaß man z.B. im Rentenalter keine Beitragslast mehr hat. Darüberhinaus bleibt der Beitrag bei der Pflegerente stabil.
Näheres erläutere ich Ihnen gerne persönlich.

Kategorie: Pflegevorsorge

Kontakt

Annette Knoff
Finanzplanerin

Klosterstraße 128
50931 Köln

Fon 02 21 / 27 88 657
Fax 02 21 / 27 88 658